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Am 10. Dezember 1908 wurde der Plan der Schachtanlage Wehofen bei der
Bergbehörde eingereicht ,
bereits am 11.Dezember wurde der Eisenbahndirektion in Essen der Entwurf
für den Eisenbahnanschluß vorgelegt
3 Schächte waren vorgesehen, 1 Bohrschacht mit 3m Durchmesser und 2
Gefrierschächte von 6m Durchmesser
Ein Beschluß vom 23.Januar 1909 sorgte dafür das nur 2 Schächte gebaut
wurden.1 Bohr- und 1 Gefrierschacht
Mitte 1909 konnte mit den Vorbereitungsarbeiten des eigentlichen
Abteufens begonnen werden!
Bis Ende Juni 1913 waren dann auch die anderen Gebäude zum größten Teil
fertig gestellt,
wie Betriebsgebäude und- anlagen. Am 1.Juli 1913 konnte die Förderung
aufgenommen werden.
Da die Gegend noch sehr Menschenarm war mußten neue Häuser gebaut werden
um die Belegschaft unter zu bringen.
Die Zeche errichtete in den Jahren 1913/14 eine als mustergültig
ansprechende Siedlung,
mit eine der schönsten der Vereinigten Stahlwerke
Die höchste Förderung der Schachtanlage war im Jahre 1924 mit 720 002
Tonnen.
Danach nahm die Förderung wieder ab, weil nach dem Krieg die
Wertschätzung der einzelnen Kohlensorten eine Änderung erfuhr.
Am 30.September 1928 wurde die Schachtanlage Wehofen stillgelegt
(Rhein1)
Ursprünglich wollte man die Tagesanlagen gebrauchsfertig stehen lassen,
um die Anlage bei Besserung der Konjunktur wieder in Betrieb nehmen zu
können.
Aber im Laufe des Jahres 1933 begann man die Tagesanlagen abzureißen.
Es blieben nur die Büros , ein Teil des Kesselhauses das
Zentralmaschinenhaus und das Magazin bestehen |